Nachhaltig über Stock & Stein - Wandern & Campen


Wandern ist die natürlichste Fortbewegungsart, die es gibt und gleichzeitig ein idealer Ausgleich zum stressigen Alltag in der Stadt. Die Corona-Pandemie hat einen neuen Hype ums Wandern und Campen ausgelöst, sodass nun immer mehr Menschen in ganz Deutschland die Natur wieder für sich entdecken. Doch niedergetrampelte Jungwälder und Müllansammlungen sind leider die Kehrseite des allgemeinen Wandertrends. Wie Du Deinen Ausflug ins Grüne nachhaltig gestaltest, verraten wir Dir hier.

Tipp 1: Nachhaltig anreisen

Deutschland hat in allen Bundesländern ein gut ausgebautes Wandernetz. Insofern ist es nicht unbedingt notwendig, eine lange, CO2-verschlingende Anreise mit dem PKW zu machen. Falls Du aber eine ganz bestimmte Region besuchen möchtest, minimieren Fahrgemeinschaften mit Reisegruppen und ein geringes Ladegewicht deutlich den Kraftstoffverbrauch. Noch nachhaltiger wird Deine Anreise, wenn Du mit dem Zug fährst. Nimm doch gleich Dein Fahrrad mit, dann kannst Du vom Bahnhof aus direkt zum Start Deiner Wanderung fahren. Oder Du machst „Bike and Hike“: Dabei fährt man mit dem Fahrrad so weit wie möglich und geht dann zu Fuß weiter. Das hat auch den Vorteil, dass man – je nach Hanglage – nach den meisten Wanderungen gemütlich mit dem Bike ins Tal zurückrollen kann.

Tipp 2: Ausleihen oder nachhaltige Wanderausrüstung kaufen

Auch wenn es uns die Werbung glauben machen will: Man muss nicht vor jeder Wandertour die komplette Ausrüstung neu kaufen. Deine Sportklamotten sind im Normalfall bestens zum Wandern geeignet. Oder Du leihst Dir Spezialequipment wie Trekkingstöcke oder einen Wanderrucksack von jemandem aus Deinem Freundeskreis. Lediglich bei den Wanderschuhen lohnt eine kluge Investition. Doch hier gibt es längst schon nachhaltige und vegane Alternativen für einen griffigen Einsatz im Gelände. Einen Überblick über empfehlenswerte Modelle erhältst Du hier. Bei der Wahl der Wanderbekleidung solltest Du ebenfalls auf fair produzierte und nachhaltige Labels achten. Denn leider werden für die Verarbeitung von Outdoormode meistens synthetische Fasern und Chemikalien verwendet. Hier erfährst Du mehr über die 'bessere Wanderbekleidung'.

Tipp 3: Respektiere die Natur

Bei einer Wandertour im freien Gelände durchquerst Du den Lebensraum vieler Wildtiere und Pflanzen. Jungwälder und Schutzzonen vertragen jedoch keine Besucher:innen. Deshalb solltest Du geschützte Naturbereiche unbedingt respektieren, nur auf ausgewiesenen Wanderpfaden gehen und Wildtiere nicht durch lautes und rücksichtsloses Verhalten stören. Vermeide es außerdem, Blumen zu pflücken, Äste abzubrechen, Steine als Souvenir mitzunehmen und ritze nichts in Baumrinden. Denn vergiss nicht: Du bist nur zu Gast in der Natur. Die App „alpenvereinaktiv“ informiert Dich über alle Schutzgebiete in Deutschland und zeigt Dir, welche Bereiche Du nicht betreten darfst.

Tipp 4: Umweltfreundlich Campen

Mit Ausnahme eines Notbiwaks (das ungeplante Nächtigen am Berg aufgrund eines triftigen Grundes) ist freies Campen in Deutschland grundsätzlich verboten. Stressfreier übernachtest Du aber in jedem Fall auf einem Campingplatz. Dazu findest Du deutschlandweit eine große Auswahl an umweltfreundlichen Campingplätzen, die z. B. Strom aus Sonnenenergie gewinnen oder nachhaltige Umweltschutzmaßnahmen umsetzen. Nachhaltige Campingplätze werden unter dem Label [„Ecocamping“](https://ecocamping.de) geführt, welches Bedingungen an die Campingplätze stellt wie Wasser zu sparen, Abfall zu vermeiden, nachhaltige Energieerzeugung zu fördern und Produkte aus der Region zu verwenden.

Tipp 5: Müll vermeiden und wieder mitnehmen

Obwohl es eigentlich logisch sein sollte, dass man das nicht tun sollte, lassen leider viele Menschen ihren Müll in der Natur zurück. Unser Appell lautet daher: Nimm Deinen Müll wieder mit und lass keine Essensverpackungen oder Taschentücher liegen! Auch exotischer Bio-Abfall wie Bananen- oder Orangenschalen verrottet in heimischer Natur nur sehr langsam und sollte nicht achtlos weggeworfen werden. Um Verpackungsmüll zu vermeiden, packst Du Deine Brotzeit am besten in eine Brotdose aus Metall und füllst Getränke in eine Thermosflasche. So vermeidest Du unnötigen Müll und hinterlässt in der Region nichts weiter als Deine Fußspuren.

Tipp 6: Umweltfreundlich Strom erzeugen

Da wir alle Karten und Pläne längst schon auf unseren Handys haben, sind wir bei der Navigation durchs Dickicht auf Strom angewiesen. Mithilfe einer solaren Powerbank wird die Energiegewinnung für den Stromfresser Smartphone aber sehr umweltfreundlich. Denn einfach auf den Rucksack montiert, erzeugt das innovative Solarmodul schon während Deiner Wanderung sehr effizient neue Energie. Das Solar-Ladegerät ist hier erhältlich.




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