Werde aktiv für die Umwelt

Aktualisiert: 13. Okt.


Klima- und Umweltschutz geht uns alle was an und wer sich aktiv für eine bessere Zukunft einsetzen will, hat in einer Demokratie sehr viele Möglichkeiten, die einen großen Effekt erzielen können. Doch Ihr müsst nicht unbedingt zu Vollzeitpolitiker:innen werden, um etwas zu bewegen. Von Bürgerinitiativen bis hin zu Verbandsarbeit bieten sich deutschlandweit sehr viele Gelegenheiten, um sich aktiv für ein besseres Klima einzusetzen. Unsere Tipps für mehr Engagement findest Du hier.

Tipp 1: Geh wählen

Ob auf kommunaler, Landes-, Bundes- oder Europa-Ebene: Als Bundesbürger:in genießt Du ein aktives Wahlrecht (d. h. Du darfst wählen) und ein passives Wahlrecht (d. h. Du darfst Dich selbst zur Wahl aufstellen). Wahlen sind nach wie vor ein probates Mittel, um politische Vertreter:innen zu unterstützen und für die dringend notwendigen Maßnahmen für das große Ziel der Klimaneutralität die Weichen zu stellen. Damit Du Dich im Dschungel der Parteien nicht verlierst, erhältst Du über „Wahl-O-Mat“ anhand eines Fragenkatalogs eine gute Orientierungshilfe, welches Parteiprogramm mit Deinen persönlichen Zielen und Wünschen am besten übereinstimmt.

Tipp 2: Werde Baum- und Pflanzenpate

Ausbleibender Regen und überlange Trockenphasen machen gerade in Städten den Grünflächen und Bäumen zunehmend zu schaffen. Seit 2018 müssen daher in so gut wie allen deutschen Gemeinden Bäume und Grünpflanzen regelmäßig bewässert werden, um nicht zu vertrocknen. Wenn Du Dich mit Freund:innen und Nachbar:innen zusammenschließt und eine Patenschaft für die Bäume und Grünflächen in Deiner unmittelbaren Umgebung teilst, kannst Du für die ausreichende Bewässerung selbst Sorge tragen und musst nicht den Wettergott bemühen. Das erfreut am Ende nicht nur Bienen und Insekten, sondern kommt auch Dir selbst zugute. Denn Du lernst dabei viele Menschen kennen, denen die Natur genauso am Herzen liegt wie Dir und kommst mit Leuten ins Gespräch, die Du sonst vielleicht nie kennengelernt hättest.

Tipp 3: Gründe eine Bürgerinitiative oder starte ein Bürgerbegehren

Du hast konkrete Klimaschutzmaßnahmen für Deine Stadt oder möchtest mithilfe eines Bürgerbegehrens die Lokalpolitik wachrütteln? Dann gründe eine Bürgerinitiative oder starte Dein eigenes Bürgerbegehren. Für ein Bürgerbegehren musst Du für eine bestimmte Maßnahme möglichst viele Unterschriften sammeln. Hast Du eine gewisse Anzahl erreicht, muss sich der Stadtrat mit der Forderung auseinandersetzen. Lehnt er die Forderung ab, kann es zu einem Bürgerentscheid kommen, wo alle Bürger:innen darüber abstimmen. An dieses Ergebnis muss sich der Stadtrat dann halten. Alle Infos zu den formellen Voraussetzungen für ein Bürgerbegehren erhältst Du im Rathaus Deiner Stadt. Eine Bürgerinitiative zu gründen, ist wesentlich einfacher, da es keine bestimmte Rechtsform dafür gibt und Du die Initiative nicht anmelden musst. Infos erhältst Du hier.

Tipp 4: Mach mit bei einer Clean-up-Aktion

Ob man sich noch am Strand oder schon auf einer Müllhalde befindet, ist oft leider gar nicht so einfach zu beantworten. Plastikmüll am Meer ist dabei nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch ziemlich gefährlich. Denn Plastik und Mikroplastik vergiftet die Meere und alle Meeresbewohner und gelangt über die Nahrungskette am Ende wieder auf unsere Teller. Was eine äußerst eklige Vorstellung ist, die leider der Wahrheit entspricht. Also nimm zu jedem Strandbesuch eine Mülltüte mit und sammle so viele Plastikabfälle ein wie möglich. Oder beteilige Dich an sogenannten „Beach Clean-ups“ oder übernimm die Patenschaft für einen Fluss- oder Strandabschnitt in Deiner Nähe. Natürlich kannst Du Dich auch mit Deinen Freund:innen zusammenschließen und einen Strandtag kurzum zum Putztag machen. Die Natur wird es Dir in jedem Fall danken.

Tipp 5: Engagiere Dich in einer Klimaschutzorganisation

Umweltorganisationen sind auf freiwillige Helfer:innen angewiesen und so gut wie jede größere Organisation hat Ortsgruppen, bei denen Du Dich regional engagieren kannst. Viele ehrenamtliche Helfer:innen setzen sich für den Erhalt von Naturlandschaften und Schutzgebieten ein, engagieren sich bei Protestaktionen oder unterstützen die Rettung bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Beispiele sind der Naturschutzbund Deutschland (Nabu), der WWF, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Grüne Liga Berlin, Greenpeace und Wikiwoods.

Tipp 6: Demonstriere!

„Fridays-for-Future“ hat viele Politiker:innen und Bürger:innen zum Umdenken gebracht und gezeigt, dass das Thema Klimaschutz sehr viele Menschen beschäftigt. Neben der großen globalen Bewegung für mehr Klimaschutz gibt es aber auch viele regionale Initiativen, für die Du auf die Straße gehen kannst. In vielen Städten gibt es Gruppen, die sich für mehr Klimaschutz einsetzen. Im Netz und auf Facebook erhältst Du Infos, wann wieder eine Demo geplant ist und kannst auch mit den Organisator:innen ins Gespräch kommen und Dich noch mehr engagieren.



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