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Ziel 2 für nachhaltige Entwicklung: Hunger & Lebensmittelverschwen-dung mit Nachhaltigkeit bekämpfen

Aktualisiert: 31. März 2023


Hände halten leeren Teller aus Holz

Obwohl jedes Jahr Unmengen an genießbaren Lebensmitteln verschwendet werden, ist Hunger in vielen Teilen der Welt nach wie vor ein ernsthaftes Problem. Auch in den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen nimmt die Hungerbekämpfung eine zentrale Rolle ein. Im zweiten Teil der Blogreihe zum Thema Earnest Good Life Goals / Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) erfahren Sie, wie Hunger zustande kommt und welche Maßnahmen jeder einzelne dagegen ergreifen kann.



Hunger: Ein globales Phänomen?

Im Jahr 2021 litten etwa 770 Millionen Menschen an Unterernährung und Hunger. Das entspricht etwa 10% der Weltbevölkerung. Die internationale Verteilung ist hierbei jedoch sehr ungleichmäßig, denn 90% der Betroffenen stammen aus Afrika und Asien. Während die Unterernährung in Asien in den vergangenen Jahren verbessert werden konnte, steigt sie vor allem auf dem afrikanischen Kontinent immer weiter an. Doch auch, wenn Hunger nicht überall auf der Welt gleich stark wahrgenommen wird, lässt sich seine Ursache zu großen Teilen auch in westlichen Ländern finden.


Weniger Hunger durch nachhaltige Landwirtschaft

Hände pflanzen Pflanze in Erde ein

Landwirtschaft ist ein zentraler Aspekt des weltweiten Hungers, denn die Produktion der meisten Lebensmittel oder deren Zutaten für die Industrie beginnt hier. Viele Ackerflächen werden jedoch für Massenproduktionen zu stark beansprucht und können sich nicht schnell genug erholen, sodass es nicht mehr möglich ist, sie auch in Zukunft zu bewirtschaften. Klimatische Veränderungen mit immer trockenen und heißen Sommern tragen ebenfalls dazu bei, dass Felder nur ungenügende Erträge bringen. Eine nachhaltige Landwirtschaft, bei der Felder nicht überansprucht werden, kann jedoch dabei helfen, Ernteausfällen entgegenzuwirken und so Ernährungssicherheit zu bewahren.


So viele Lebensmittel werden jährlich weggeschmissen

Etwa 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden weltweit jedes Jahr weggeworfen oder werden als Verluste der Produktionskette verzeichnet. Damit landet etwa ein Drittel aller produzierten Nahrungsmittel nicht auf dem Teller, sondern im Müll. Der Großteil hiervon entsteht jedoch in privaten Haushalten. Auch hier wird die Landwirtschaft durch die großen Mengen überflüssiger Produktionen unnötig belastet, während Erträge weitaus sinnvoller genutzt werden könnten. Ein bewussterer Konsum kann hierbei also helfen, die Landwirtschaften zu entlasten, Lebensmittelverteilung zu optimieren und Waren dort ankommen zu lassen, wo sie benötigt werden.


Hunger als Folge von Armut

Menschen in Afrika tragen schwere Schüsseln auf dem Kopf

Nicht selten ist Hunger eine direkte Folge aus Armutsverhältnissen. So leiden auch in der Lebensmittelproduktion viele Arbeiter:innen an Hunger, da sie selbst von den hergestellten Produkten nur wenig für die eigene Versorgung bekommen und sich nur wenige Lebensmittel leisten können. Zudem herrschen oft schlechte Arbeitsbedingungen, die ein eigenständiges Leben nur schwer ermöglichen. Indem beim Einkauf auf fair trade und grüne Lebensmittel geachtet wird, werden lokale Bauern und Hersteller unterstützt und somit dafür gesorgt, dass auch sie über gesicherte Arbeitsplätze verfügen. Wenn gemeinsam gegen Armut vorgegangen wird, ist es ihnen möglich, ihren eigenen Lebensunterhalt zu sichern und Hunger zu entgehen.


Mit Earnest einen kleinen Teil für das Große Ganze beitragen

Besonders landwirtschaftliche Erträge werden stark vom sich immer mehr verändernden Klima beeinflusst. Eine nachhaltige und umweltschonende Lebensweise trägt somit ebenfalls dazu bei, Nahrungsversorgungen zu bewahren. Dabei hilft Ihnen Earnest Business, denn hier werden Sie dazu motiviert, mehr Nachhaltigkeit in Ihren Alltag zu bringen und beispielsweise vermehrt auf lokale Lebensmittelproduktion zu setzen und Ihre Ernährung so nachhaltig zu gestalten. In der neuen Business Version ist es Ihnen zudem möglich, auch Ihr Unternehmen klimafreundlicher auszurichten und somit auf eine nachhaltigere Zukunft hinzuarbeiten. Das gelingt mit vielen spannenden Tipps für den Alltag sowie nachhaltigen Team-Challenges, in denen Sie und ihre Kolleg:innen sich gegenseitig beweisen können, wie einfach Nachhaltigkeit im privaten wie arbeitstechnischen Umfeld sein kann.


Fazit

Hunger mag zwar nicht in allen Teilen der Welt spürbar sein, dennoch lassen sich seine Ursprünge nahezu überall finden. Ein bewusster Konsum kann dabei helfen, Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken und Agrarflächen sinnvoll auszunutzen. Indem Sie auf fair hergestellte Produkte achten, können Sie auch die Arbeitsbedingungen vor Ort verbessern und so lokale Arbeiter:innen unterstützen. Mit Earnest Business wird Ihnen weiterhin dabei geholfen, gemeinsam auf eine nachhaltige Zukunft hinzuarbeiten, in der genug Nahrungsmittel für alle zugänglich sind.

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