Gesund essen und Geld sparen


Sich vegan oder vegetarisch zu ernähren, gilt als teuer. Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie eine Studie der Universität Oxford nun bestätigt.


Gerade in den einkommensstarken westlichen Industriestaaten lässt sich mit einem Umstieg auf eine nachhaltigere und gesündere Ernährung sehr viel Geld sparen. Im Schnitt sind in den USA, in Großbritannien, in Westeuropa und in Kanada vegane und vegetarische Lebensmittel im Vergleich zu konventionellen Lebensmitteln um 21 bis 35 % günstiger.


Grund genug, um Dir in diesem Tipp einige Tipps zu liefern, wie Du mit nachhaltiger Ernährung Dein Haushaltsbudget entlasten kannst.


# Tipp 1: Hülsenfrüchte statt Fleisch

Die Fleischproduktion verschlingt sehr viel Wasser, führt zu einem hohen CO2-Ausstoß und benötigt sehr viel Anbaufläche.


Nachhaltig produziertes Fleisch und auch Milchprodukte sind zudem sehr teuer.


Hülsenfrüchte wie Bohnen, Kichererbsen und Linsen hingegen eignen sich hervorragend als Fleischersatz. Sie haben einen hohen Proteingehalt, enthalten viele Mikronährstoffe wie Eisen und Zink und sind in einer hohen Vielfalt erhältlich.


# Tipp 2: Rohkost statt Fertigprodukte

Junk-Food und Fertiggerichte sind teuer, befeuern die Plastikflut und sind die Ursache für Fettleibigkeit und eine Vielzahl anderer Krankheiten.


Nüsse, Obst und Gemüse hingegen bilden die Grundlage für eine gesunde Ernährung, lassen sich perfekt kombinieren und sind reich an Vitaminen, Ballast- und Nährstoffen. Davon abgesehen besteht verarbeitetes Essen oft nur aus einer Hülle aus Fett, Kohlenhydraten und Proteinen, die hinterher Heißhungerattacken verursachen.


# Tipp 3: Frühstücke gesund

Haferbrei bzw. Porridge ist eine sehr gesunde und günstige Möglichkeit, um gut in den Tag zu starten.


Die protein- und mineralstoffreiche sowie unglaublich vielseitige „Frühstücksbasis“ liefert Dir viel Energie und lässt sich mit frischen oder gefrorenen Früchten, mit Nüssen und Kakao sowie mit unzähligen Gewürzen nahezu unendlich verfeinern.


Davon abgesehen erhältst Du Porridge auch in jedem Bio-Unverpackt-Laden und kannst dadurch sehr viel Verpackungsmüll vermeiden.


# Tipp 4: Hefeflocken statt Käse

Ein ausgezeichneter Käseersatz für Streukäse und Parmesan sind Hefeflocken. Das fein geriebene, kräftig-aromatische Würzmittel peppt jedes Gericht auf, wo normalerweise Parmesankäse zum Einsatz kommt.

Hefeflocken haben außerdem wenig Kohlenhydrate, sind zuckerfrei und eignen sich perfekt bei Glutenunverträglichkeit.


# Tipp 5: Trinken statt snacken

Auch wenn es komisch klingt: Heißhunger lässt sich am besten mit Wasser bekämpfen. Denn der Drang zum Snacken entsteht meist nur, weil Dein Magen leer ist. Wenn Du stattdessen viel trinkst und so Deinen Magen füllst, wird auch Dein Verlangen nach Süßigkeiten deutlich kleiner. Das erspart Dir viele Kalorien und auch einiges an Geld.


# Tipp 6: Kräuter und Gemüse selbst anbauen

Viele Kräuter- und Gemüsesorten wachsen wie von selbst und verursachen kaum Aufwand. Davon abgesehen lassen sich z. B. Kopfsalat, Sellerie, Zitronengras, Süßkartoffeln, Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch ziemlich einfach aus Resten züchten, was nicht nur die Umwelt freut, sondern auch Deinen Geldbeutel entlastet.


# Tipp 7: Viele Lebensmittel bezahlst Du doppelt

Lebensmittel bezahlt man nicht nur im Laden. Auch hinterher verursachen viele Lebensmittel hohe Kosten durch Gesundheits- und Umweltschäden sowie in Form von Steuern, Abgaben und Krankenkassenbeiträgen. Auch in der Produktion entstehen in Herstellerländern hohe Kosten durch Wasser- und Ressourcenverschwendung für die Umwelt. Und auch die Menschen vor Ort in den Herstellerländern müssen oft hohe Kosten für billige Qualität bezahlen.


Rechnet man all das mit ein, lohnt ein Umstieg zu nachhaltiger Ernährung umso mehr.




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