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So erkennst Du nachhaltige Bademode

Aktualisiert: 2. Nov. 2022


Du bist auf der Suche nach nachhaltiger Swimwear, doch Du weißt nicht, worauf Du dabei achten musst? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für Dich. Der folgende Guide steht Dir zur Seite, damit Du in Sachen Bademode informierte Entscheidungen treffen kannst.


Dank der wachsenden Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigen Lebensstil gibt es immer mehr Marken, die Bademode fair, ethisch und umweltschonend herstellen und vertreiben. Die ausschlaggebenden Faktoren, die einen Bikini nachhaltiger machen, sind dieselben, wie bei allen anderen Produktionsprozessen: betrachte daher die Qualität der Materialien, transparente (und möglichst kurze) Lieferketten sowie Zertifikate als Deine wichtigsten Anhaltspunkte für eine mögliche Kaufentscheidung.


# Tipp 1: Wenn recycelte Materialien, dann „Ocean Plastic“

Viele nachhaltige Bademode-Labels haben sich auf Recycling-Fasern spezialisiert, die aus alten Fischernetzen stammen. Das italienische Unternehmen Aquafil macht aus Meeresabfällen wie zum Beispiel Fischernetzen die Recycling-Faser Econyl. Dieser Herstellungsprozess gibt Müll nicht nur ein zweites Leben, sondern spart auch Erdöl, Energie und CO2.

# Tipp 2: Upcycling von Deadstock

Das in Berlin ansässige Label „Anekdot“ nutzt übriggebliebene Materialien. Designerin Sofie Andersson upcycelt aus Produktionsüberschüssen, Resten, unverkäuflichen Warenbeständen und Vintage-Teilen, verarbeitet sie zu Bademode und setzt zusätzlich Econyl ein. Stoffabfälle hebt sie auf und nutzt sie etwa für Kissenfüllungen, Stoffe, die sie nicht verwendet, spendet sie.


Zudem ist Anekdot Oeko-Tex-zertifiziert. Dieses Siegel stellt sicher, dass beim Färben des Stoffes keine gefährlichen Chemikalien verwendet werden.


# Tipp 3: Vorsicht beim Waschen

Trotz nachhaltiger Materialien, fairen Produktionsbedingungen und kurzen Lieferketten, bleibt ein Haken: Mikroplastik.


So verliert nachhaltige Bademode aus recycelten Materialien wie Econyl winzige Faserteile, die beim Waschen in der Maschine in der Umwelt landen.


Wasche daher Deine Badesachen so selten wie möglich, bei niedriger Temperatur und vermeide heftiges Schleudern.


Am besten Du verwendest zusätzlich einen Guppyfriend – das ist ein Waschbeutel, der verhindert, dass Mikroplastik beim Waschen von Kunstfaser-Kleidung in die Umwelt gelangt.




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