Sonne Dich in Nachhaltigkeit


Sommer, Sonne, Strandurlaub. Die Mittelmeerküsten ziehen vor allem in der Reisezeit Touristen aus aller Welt wie magisch an. Doch die vielen Badegäste hinterlassen im Urlaub auch einen gigantischen Müllberg, der das kommunale Abfallaufkommen vor Ort um bis zu 40 % ansteigen lässt. Auch an den Stränden selbst sammelt sich sehr viel Plastikmüll, der rund einer Million Seevögel und 135.000 Meeressäugetiere jährlich das Leben kostet. Wie Du Deinen Badetag am Meer nachhaltig gestalten kannst, verraten wir Dir hier.

Tipp 1: Strandspiele ohne Plastik

Nicht jeder liegt im Urlaub ausschließlich auf der faulen Haut. Ein wenig Bewegung gehört selbst im Urlaub dazu, ebenso wie unterhaltsame Strandspiele. Doch bevor Du Dir vor Ort billige Plastikspiele kaufst, solltest Du besser mit den Dingen, die Du am Strand findest, kreativ werden. Für „Strand-Dart“ brauchst Du z. B. nur ein paar Steine und Muscheln: Einfach mit dem Finger eine „Dartzielscheibe“ in den Sand zeichnen und los geht’s. Du wirst sehen, das macht nicht nur Spaß, sondern freut auch die Umwelt.

Tipp 2: Vermeide Müll und Plastik

Wenn Du Deine Getränke in wiederverwendbaren Edelstahlflaschen statt in Einwegflaschen aus Plastik mit zum Strand nimmst, genießt Du an heißen Sommertagen eine gekühlte Erfrischung und sparst gleichzeitig Müll. Die Flaschen von FLSK bieten sich hierfür perfekt an. Ein weiterer toller, freiwilliger und ehrenwerter Beitrag, den Du zur Eindämmung des Strandmüll-Problems leisten kannst, ist das Sammeln von fremdem Müll.

Tipp 3: Besorge Dir nachhaltige Bademode

Immer mehr Labels produzieren aus recycelten Fischernetzen nachhaltige Bikinis, Badeanzüge und Badehosen, die nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch umweltfreundlich sind. Verkürzte Lieferketten, nachhaltige Materialien und faire Produktionsbedingungen machen diese Bademode zu einer guten Alternative. Da aber auch recycelte Badebekleidung winzige Mikroplastikfasern beim Waschen verliert, empfehlen wir Dir die Verwendung eines Mikroplastikbeutels, der diese Kleinpartikel herausfiltert. Denn findest Du zum Beispiel bei Guppyfriend.

Tipp 4: Verwende nachhaltige Sonnencreme

Der US-Meeresbehörde NOAA zufolge landen jährlich bis zu 14.000 Tonnen Sonnenschutzmittel im Meer und zerstören dort die empfindlichen Ökosysteme von Korallenriffen auf der ganzen Welt. Gleichzeitig stecken in vielen Sonnencremes chemische Stoffe, die weder in Deine Haut noch ins Meer gelangen sollten. Mittlerweile gibt es einige umweltfreundliche Alternativen mit dem Hinweis „reef-save“, die zur Gänze biologisch abbaubar sind und auf schädliche Inhaltsstoffe wie Octinoxat und Oxybenzon verzichten. Eine Auflistung von nachhaltigen Sonnencremes findest Du hier.

Tipp 5: Respektiere Flora und Fauna

Schauen tut man mit den Augen, heißt es so schön. Deshalb vermeide unbedingt den Kontakt von Korallen beim Schnorcheln oder Tauchen. Eine direkte Berührung kann nämlich massiven Schaden im sensiblen Ökosystem der Korallen anrichten. Auch Unterwasser-Selfies mit Meerestieren sind keine gute Idee. Das stresst die Tiere unnötig und kann Dich sogar in Gefahr bringen. Achte daher auf einen respektvollen Umgang mit der Flora und Fauna an Deinem Badeort.

Tipp 6: Nachhaltig Sonnenbrand bekämpfen

Auch wenn man ihn unbedingt vermeiden will: Von einem Sonnenbrand ist man im Urlaub selten sicher. Die perfekte Erste Hilfe liefert Dir ein Aloe Vera-Gel aus der Drogerie. Der Extrakt der kaktusartigen Pflanze beschleunigt nämlich den Heilungsprozess in Deiner Haut und fördert gleichzeitig die natürliche Wundheilung. Für einen zusätzlichen Kühleffekt sorgt der Eiswürfeltrick: Dazu musst Du nur das Aloe Vera-Gel in Eiswürfelformen gießen und ins Gefrierfach stellen.




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